Silent Core: der Assistent plant nicht mehr vor, er denkt mit
Bisher legte er sich zu Beginn einen Plan zurecht und zog ihn durch. Jetzt entscheidet er nach jedem Schritt neu, zu merken ist das vor allem bei den großen Aufträgen.

Wer dem Assistenten bisher einen großen Auftrag gegeben hat (einen Stapel Dokumente, einen unübersichtlichen Posteingang, einen Kunden mit langer Vorgeschichte), hat vermutlich dasselbe gesehen: er fing gut an und wurde zum Ende hin stur. Das lag nicht am Fleiß, sondern an der Bauweise. Er legte sich zu Beginn einen Plan zurecht und arbeitete ihn ab, auch wenn sich unterwegs zeigte, dass es anders besser geht.
Mit Silent Core ist das anders herum. Der Assistent sieht sich an, was er gerade herausgefunden hat, und entscheidet danach den nächsten Schritt. Findet er in Seite drei eines Angebots einen Hinweis, der die restlichen zwölf Dokumente in ein anderes Licht rückt, ändert er seinen Weg, statt den alten zu Ende zu gehen.
Kleine Handgriffe fühlen sich an wie vorher. Große werden gründlicher.
Ein langer Auftrag bricht nicht mehr mittendrin ab
Die zweite Änderung ist die, nach der am häufigsten gefragt wurde. Stößt ein Lauf an seine Grenze, hält er an und behält alles, was er bis dahin erarbeitet hat. Wird ihm wieder Luft gegeben, macht er genau dort weiter, statt von vorn anzufangen. Halbe Ergebnisse, die man wegwerfen und neu beauftragen muss, soll es nicht mehr geben.
Man kann zusehen
Während er arbeitet, steht jetzt in lesbaren Worten da, was er gerade tut, statt einer technischen Zeile. Bei Schritten, die länger dauern, siehst du damit, dass etwas vorangeht, und woran.
Silent Core ist in drei Stufen aufgebaut: Flash für kurze Handgriffe, Umbra für die tägliche Arbeit, Genesis für alles, was lange läuft und nicht abbrechen darf. Welche Stufe wann greift, entscheidet das System nach Auftrag, nicht der Nutzer.